Unsere Kandidatin und Kandidaten stellen sich vor
In dieser Ausgabe des Lindauers möchten wir Ihnen unsere Kandidaten und Kandidatin für die kommenden Kommunalwahlen vorstellen. Wir haben den Kandidaten und der Kandidatin mit ein paar Fragen auf den Zahn gefühlt. Starten wir mit unserem neuen Kandidaten für die Sozialbehörde Nikola Josivljevic.

Nikola Josivljevic, Tagelswangen, kandidiert für die Sozialbehörde (neu)
In meiner Laufbahn durfte ich mit verschiedensten Menschen mitwirken. Als aktueller Mitarbeiter bei der Verkehrsbetriebe Zürich darf ich Pendlern helfen zum richtigen Ort am richtigen Platz und aufs richtige Fahrzeug aufzusteigen, um zum richtigen Ziel zu gelangen. Nebst meinem Beruf bin ich Mitglied bei der SVP und auch Präsident der SYNA Gewerkschaft Zürich Schaffhausen.
„Sozialhilfe ist kein Selbstzweck. Sie soll Menschen in Not unterstützen und sie gleichzeitig motivieren, wieder selbst Verantwortung zu übernehmen. Genau dafür setze ich mich in der Sozialbehörde ein – lösungsorientiert, fair und konsequent.“
Was hat dich persönlich motiviert, gerade in der Sozialbehörde Verantwortung zu übernehmen?
Für mich wäre es eine Ehre, in unserer Gemeinde in der Sozialbehörde tätig zu sein. Aus Erfahrung weiss ich, wie wichtig es ist, die Bevölkerung bei wirtschaftlichen Veränderungen zu unterstützen; sei es bei gesundheitlichen Herausforderungen, Arbeitsplatzverlust oder anderen einschneidenden Lebensabschnitten. Eine funktionierende Sozialbehörde soll dabei ein verlässlicher und unterstützender Dienstleister sein.
Sozialhilfe-Entscheide sind oft emotional und komplex: Wie bleibst du menschlich und zugleich konsequent sowie gerecht?
Das ist mir sehr bewusst. Ich nehme mir gerne die nötige Zeit, den Menschen mit einem offenen, kritisch-reflektierten Ohr zuzuhören. Wer um Hilfe ersucht, soll ernst genommen werden und Gehör finden. Gleichzeitig ist es mir wichtig, gemeinsam realistische und nachhaltige Lösungen zu erarbeiten – menschlich, aber klar und verantwortungsvoll.
Gibt es eine Situation, in der du deine Meinung zu einem sozialen Thema geändert hast – und warum?
Ja, es gibt mehrere Themen, die mich geprägt haben. Besonders die Zeit der Pandemie hat mir neue Perspektiven eröffnet. Viele Menschen im Gastgewerbe kamen wirtschaftlich kaum über die Runden, während Beschäftigte im Gesundheitswesen am absoluten Limit arbeiteten und teils erhebliche psychische Belastungen erlitten. Diese Gegensätze haben mir deutlich gemacht, wie unterschiedlich Krisen Menschen treffen – und wie wichtig gezielte, faire Unterstützung ist.
Wie möchtest du, dass Betroffene und die Bevölkerung dich erleben, wenn es um Sozialhilfe geht?
Mir ist wichtig, dass die Menschen offen und ehrlich mit mir kommunizieren können – sowohl bei positiven Entwicklungen als auch bei schwierigen oder negativen Erfahrungen. Vertrauen, Transparenz und gegenseitiger Respekt sollen die Grundlage der Zusammenarbeit bilden.
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Claudio Stutz, Lindau, Bereichsleiter, Stv. Generalsekretär Kantonsrat Zürich, kandidiert für den Gemeinderat (bisher)
Stell dich in einem Satz vor. Wer bist du?
Ich bin ein engagierter Lindauer, der Verantwortung übernimmt und sich mit Sachverstand für eine lebenswerte Gemeinde einsetzt.
Was hat dich persönlich motiviert, nochmals für den Gemeinderat zu kandidieren?
Weil mir Lindau am Herzen liegt und ich meine Erfahrung weiterhin für eine starke, zukunftsorientierte Gemeinde einbringen möchte.
Wo erlebst du die Gemeinde Lindau im Alltag am stärksten?
Im direkten Kontakt mit den Menschen – im Dorf, im Verein und bei Begegnungen im Alltag.
Welche eine konkrete Verbesserung würdest du in der nächsten Legislatur gerne anstossen?
Eine offene, transparente Gemeindepolitik, die früh informiert und die Bevölkerung aktiv einbindet.
Wie gehst du mit Kritik oder unterschiedlichen Meinungen um?
Ich höre zu, nehme (konstruktive) Kritik ernst und suche sachliche, tragfähige Lösungen.
Was wünschst du dir von den Lindauerinnen und Lindauer?
Ein respektvolles Miteinander und die Bereitschaft, sich aktiv für unsere Gemeinde einzubringen.
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Stephan Schori, Tagelswangen, Informatiker, kandidiert für den Gemeinderat (bisher)
Bitte stell dich in ein paar Sätzen für all diejenigen vor, die dich noch nicht so gut kennen.
Ich bin 56 Jahre alt, verheiratet, wohne seit 11 Jahren in Tagelswangen und bin schon 20 Jahren politisch interessiert und aktiv. Ich arbeite beim Kanton Zürich als IT-Leiter und trage seit 2022 im Ressort Hochbau und Planung die Verantwortung.
Was hat dich persönlich motiviert, nochmals für den Gemeinderat zu kandidieren?
Die Arbeit als Gemeinderat macht mir seit bald vier Jahren noch immer Freude. An der Gemeinde Lindau gefällt mir, dass wir eine grossartige politische Kultur haben, eine sehr gute Stimmung im Gemeinderat, den Parteien und der Verwaltung und natürlich Lindau auch ein toller Platz zum Leben ist. Mit grosser Motivation werde ich mich auch in den nächsten vier Jahren dafür einsetzen, dass dies so bleibt.
Welche eine konkrete Verbesserung würdest du in der nächsten Legislatur gerne anstossen?
Die weitere Verbesserung der internen Abläufe und die Optimierung der Kosten sind mir ein grosses Anliegen. Des Weiteren möchte ich das Ressort Hochbau personell optimal aufstellen, damit wir unsere Kunden möglichst gut bedienen können.
Wie gehst du mit Kritik oder unterschiedlichen Meinungen um?
Es ist mir wichtig, immer alle Seiten eines Themas anzusehen, um so zu verstehen, was die Motivation hinter einer bestimmten Handlung ist. Ich strebe danach, wenn immer möglich eine für alle Seiten annehmbare Lösung zu finden.
Was wünschst du dir von den Lindauerinnen und Lindauer?
Dass sie sich auch weiterhin aktiv dafür einsetzen, unsere Gemeinde so gut wie bisher weiterzuentwickeln, ob dies im privaten Umfeld oder auch politisch geschieht.
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Urs Christen, Lindau, Landwirt / Kaufmann / Buchhalter, kandidiert für den Gemeinderat (bisher)
Beschreibe dich in einem Satz.
Ich gehe meine Aufgaben mit Engagement und Leidenschaft an, entwickle kreative Ideen und setze diese in praktikable Lösungen um.
Was hat dich persönlich motiviert, nochmals für den Gemeinderat zu kandidieren?
Nach einem Jahr im Amt habe ich mir einen umfassenden Überblick verschafft und mehrere Projekte angestossen. Nun beginnt die Phase diese weiterzuführen und erfolgreich abzuschliessen.
Wo erlebst du die Gemeinde Lindau im Alltag am stärksten?
In meinem Ressort Sicherheit und Gesellschaft steigen die Anforderungen und Erwartungen stetig. Ziel ist es, diese zusammenzuführen und tragfähige, allgemein akzeptierte Lösungen zu entwickeln.
Welche konkrete Verbesserung würdest du in der nächsten Legislatur gerne anstossen?
Ein zentrales Anliegen für mich ist die nachhaltige Entwicklung der Gemeinde sowie eine Verwaltung, die einfacher, digitaler und konsequent als Dienstleisterin agiert.
Wie gehst du mit Kritik oder unterschiedlichen Meinungen um?
Das ist die beste Grundlage für gute Entscheide!
Was wünschst du dir von den Lindauerinnen und Lindauer?
Bleibt gesund und zufrieden, geniesst unsere wunderbare Gemeinde und engagiert euch dafür.
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Nicole Benz-Wullschleger, Winterberg, Immobilienbuchhalterin, kandidiert für die Rechnungsprüfungskommission (RPK, bisher)
Stell dich bitte in einem Satz vor.
Ich bin eine engagierte und verlässliche Person, die sich mit Herz und Freude in unserer Gemeinde einbringt.
Was hat dich persönlich motiviert, nochmals für die RPK zu kandidieren?
Mich motiviert, meine Erfahrung weiterzugeben und die sorgfältige, unabhängige Prüfung der Gemeindefinanzen im Interesse aller Einwohnerinnen und Einwohner sicherzustellen.
Wo erlebst du die Gemeinde Lindau im Alltag am stärksten?
Ich erlebe Lindau am stärksten in den Begegnungen im Dorfleben. Sei es bei Veranstaltungen oder auch im Austausch mit Menschen, die sich mit viel Engagement für unsere Gemeinde einsetzen.
Welche eine konkrete Verbesserung würdest du in der nächsten Legislatur gerne anstossen?
Ich möchte die Transparenz und Verständlichkeit der finanziellen Berichterstattung weiter stärken, damit Entscheidungen für alle gut nachvollziehbar bleiben.
Wie gehst du mit Kritik oder unterschiedlichen Meinungen um?
Ich gehe offen und respektvoll mit Kritik um und suche nach Lösungen, die sachlich fundiert und für die Gemeinde am besten sind, auch wenn Meinungen auseinandergehen.
Was wünschst du dir von den Lindauerinnen und Lindauer?
Ich wünsche mir, dass sich weiterhin viele Menschen aktiv einbringen, Fragen stellen und Interesse an unserer Gemeinde zeigen, denn eine lebendige Demokratie lebt vom Mitdenken und Mitgestalten, unabhängig davon, wen man wählt.
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Bruno Meier, Lindau, pensioniert, kandidiert für die Rechnungsprüfungskommission (RPK, bisher, Sympathisant der SVP Lindau)
Beschreibe dich in einem Satz.
Ich bin ein aktiver, interessierter Pensionär, der oft unterwegs ist und gerne unter Leuten ist.
Was hat dich persönlich motiviert, nochmals für die RPK zu kandidieren?
Auch nach zwei Amtsdauern motiviert mich ich die Aufgabe nach wie vor, mich als unabhängige und kompetente Finanzaufsicht für die Gemeinde einzusetzen.
Wo erlebst du die Gemeinde Lindau im Alltag am stärksten?
Bei Gesprächen im Dorf, in den Vereinen oder Gemeindeanlässen, wo man sich über die verschiedenen Anliegen und Aufgaben der Gemeinde unterhaltet.
Wie gehst du mit Kritik oder unterschiedlichen Meinungen um?
Kritik und andere Meinungen nehme ich gerne an und diskutiere darüber in einem fairen und respektvollen Gespräch.
Was wünschst du dir von den Lindauerinnen und Lindauer?
Weiterhin ein gutes Zusammenleben in all unseren Gemeindeteilen mit anhaltendem Interesse am Gemeindegeschehen.
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Bruno Vollmer, Grafstal, Sportökonom HF; COO ZSC Lions, kandidiert für die Schulpflege (bisher, Sympathisant der SVP Lindau)
Stell dich bitte in wenigen Sätzen der Leserschaft vor.
Ich heisse Bruno Vollmer, bin 59 Jahre jung, verheiratet und Vater einer volljährigen Tochter. Seit 2004 in der Gemeinde und seit 11 Jahren Mitglied der Schulbehörde. Seit 40 Jahren bin ich in diversen Funktionen in der Sportbranche tätig, davon 10 Jahre selber als Profispieler im Eishockey.
Was hat dich persönlich motiviert, nochmals für die Schulpflege zu kandidieren?
Als Ressortleiter Infrastruktur kommen durch die rege Bautätigkeit in der Gemeinde viele Herausforderungen auf die Schule zu und da möchte ich mein Wissen einbringen und die Behörde unterstützen. Dazu kommt, dass mit zwei Abgängen in der Schulpflege eine gewisse Kontinuität bestehen soll, weshalb ich mich nochmals aufstellen lasse.
Wo erlebst du die Gemeinde Lindau im Alltag am stärksten?
Am stärksten erlebe ich die Gemeinde im engen Kontakt mit der Bevölkerung und dem Kollegium innerhalb der Behörde.
Welche eine konkrete Verbesserung würdest du in der nächsten Legislatur gerne anstossen?
Ich möchte anstehende und dringliche Bautätigkeiten anstossen und umsetzen. Allem voran möchte ich die Planung und Ausführung des benötigten Schulraumes, dem neuen Singsaal im Buck und die zusätzliche Turnhalle im Buck begleiten und vorantreiben.
Wie gehst du mit Kritik oder unterschiedlichen Meinungen um?
Solange diese konstruktiv ist und es um die Sache geht, bin ich ein guter Gesprächspartner.
Was wünschst du dir von den Lindauerinnen und Lindauer?
Von den Eltern der schulpflichtigen Kinder wünsche ich mir wieder etwas mehr Gelassenheit, so wie es zu meiner Jugend unsere Eltern gehabt haben. Zudem mehr Vertrauen in die Behörde, die Schulleiterinnen und Schulleiter und Lehrpersonen. Sie alle machen einen super Job und diesen Personen müssen wir Sorge tragen.
SVP Lindau